Relikt der Moderne – Die Wohnzelle Friedrichshain


Die Realisierung der Nachkriegsplanung für Berlin gestaltete sich auf Grund der politischen und ökonomischen Verhältnisse in der viergeteilten Stadt als unsicher. Mit der kommunalpolitischen Spaltung Berlins im Jahr 1948 wurden auch die Planungsarbeiten für den Neuaufbau getrennt.

Der von der SED beherrschte Ostberliner Magistrat unterstützte die Stadtplaner um Hans Scharoun zunächst großzügig und erteilte ihnen im Sommer 1949 den Auftrag für die Gestaltung der Wohnzelle Friedrichshain.

Während unter Leitung von Ludmilla Herzenstein die Entwurfsarbeiten auf vollen Touren liefen und die Berliner Öffentlichkeit das Projekt noch hochleben ließ, kündigten sich hinter den Kulissen einschneidende Korrekturen an. Die Führung der neugegründeten DDR plante den Ausbau der Allee zu einem Prachtboulevard.

Relikt der Moderne – Die Wohnzelle Friedrichshain